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Ingmar Bartsch
1979 geboren am 22. Mai in Leipzig
1998 Abitur
2006 Abschluß als Magister Artium an der Universität Leipzig
2002-2006 Praktika in den Bereichen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit
2007-2010 Mitarbeiter für Kommunikation bei Campus für Christus e.V.
seit 2010 Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit bei VisioM e.V.
Aufgewachsen bin ich als Sohn eines Pfarrers in einem kleinen Dorf in der Nähe von Dresden. Als ich elf Jahre alt war, wechselte mein Vater die Stelle und so verbrachte ich meine Jugendzeit in Frankenberg bei Chemnitz. Dort machte ich die ersten Schritte in die Richtung, die ich später beruflich einschlagen wollte. Ich interessierte mich für Politik und Journalismus gleichermaßen, war mit 14 Jahren einer der beiden Chefredakteure der Schülerzeitung und fing 1995 mit 16 Jahren als freier Mitarbeiter bei der Lokalredaktion der „Freien Presse“ in Mittweida an. Außerdem entdeckte ich mein Interesse für Geschichte, woran mich vor allem die spannenden Recherchen in den Akten des Stadtarchivs Frankenberg reizten. Nach meinem Abitur konnte ich sofort das Studium an der Universität Leipzig beginnen. Meinen Interessen gemäß wählte ich die Fächerkombination Geschichte, Journalistik und Politikwissenschaften. Diese Wahl war nicht am Arbeitsmarkt orientiert (obwohl man uns damals zumindest in Journalistik noch Hoffnungen machte). Dieser Umstand mag vielleicht ein Risiko gewesen sein, denn der Berufsteinstieg gestaltete sich schwerer als gedacht. Allerdings haben diese Jahre meine Persönlichkeit in vielfältiger Hinsicht geformt und so bin ich dankbar für die Dinge, die ich während des Studiums lernen durfte.
Während der acht Jahre an der Uni habe ich nicht nur studiert, sondern auch Praktika gemacht und mit Studentenjobs Geld hinzuverdient. Ich war als Fahrer für einen Getränkelieferservice tätig, habe als Landvermesser Grundstücke ausgemessen und war auf dem Bau tätig. Doch ich wollte nicht nur studieren und Geld verdienen, mir war es auch sehr wichtig, einen vertieften Einblick in die Bereiche zu erhalten, in die ich später einsteigen wollte. So machte ich Praktika bei der Politikredaktion der „Freien Presse“, bei BMW in Wackersdorf und lebte 2003/2004 für acht Monate in Albanien, wo ich eine Hilfsstation leitete. Zum Ende des Studiums vertiefte ich mich noch einmal ganz in die Geschichte und schrieb meine Magisterarbeit über das sächsische Eisenbahnwesen in seiner Frühphase. Hier untersuchte ich die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den Eisenbahngesellschaften und den staatlichen Institutionen. Auch dieses Thema orientierte sich an meinen Interessen und brachte mir eine 1,1 ein. Das Studium beendete ich dann mit der Traumnote von 1,4. Im April 2006 begann ich dann mit der „Praktikaschleife“, wie es heute genannt wird. Die Tätigkeit beim Freundeskreis Christlicher Mission e.V. brachte mir wieder eine ganze Reihe von Erfahrungen und ich lernte, wie man ein Büro effizient leitet und konnte viele Elemente der Öffentlichkeitsarbeit ausprobieren und meine Kenntnisse erweitern. Ab April 2007 war ich Mitarbeiter im Team "Medien für Jeden" von Campus für Christus. Dort war ich zuständig für die Kommunikation, was mir wieder eine breite Palette an Möglichkeiten bot, meine Fähigkeiten einzubringen und zu entwickeln. Zu meinen Aufgaben gehörte Fundraising (hier geht es vor allem darum, Menschen zu begeistern, sich für die Ziele einer Organisation einzusetzen: finanziell und durch ehrenamtliche Mitarbeit), Marketing (Filme und auch Strategien müssen bei denen bekannt sein, die sie einsetzen), PR (hier ist vor allem die Pressearbeit zu nennen) und Projektmanagement (ich war stark in die Arbeit von Gottkennen eingebunden und wirkte da unterstützend). Im August 2010 wechselte ich zum relativ jungen Verein VisioM, bei dem ich zu den Gründungsmitgliedern gehöre. Hier bin ich verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und einen Teil der Verwaltung. An VisioM fasziniert mich die organische Verbindung von missionarischen Aktionen für Gemeinden und einzelne Christen mit modernen Medien. Mehr über VisioM und mein Aufgabenfeld kann dem Internetauftritt entnommen werden: www.visiom.org |