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Im "Palati" habe ich acht Monate gewohnt ![]() |
Straßenfest des Treffpunkt "Lebenswert"
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Christlicher Hilfsverein Wismar e.V. (CHW)
Mit diesem Verein begann mein Engagement in der Entwicklungshilfe. Als 1999 die Kosovokrise ausbrach und die Bilder von den kosovoalbanischen Flüchtlingen um die Welt gingen, erhielt ich ein Heft der Albanienhilfe des CHW. Meine Anfrage, ob ich mich irgendwie einbringen könnte, wurde recht schnell bearbeitet und so war ich bereits zu Pfingsten 1999 mit einem Hilfstransport auf dem Weg nach Albanien. Weitere Transporte nach Albanien und Mazedonien folgten und ich unterstützte den Verein in der Folgezeit bei der Öffentlichkeitsarbeit. Im Januar 2003 fragte mich der Vorsitzende des CHW, Frieder Weinhold, ob ich mir vorstellen könnte, für acht Monate die Hilfsstation in den Bergen Albaniens zu betreuen. Ich nahm diese große Herausforderung an und lebte vom Juli 2003 bis Fabruar 2004 mit Menschen zusammen, die im Winter oft nicht wissen, woher sie das Essen für den nächsten Tag nehmen sollen. Trotzdem bin ich dort vielen sehr herzlichen Menschen begegnet und die Hilfe, die wir leisten können, lindert die materielle und geistliche Not. Projekte wie das Internat oder die Ambulanz lindern die Probleme der Region nachhaltig. Zur Station gehört auch eine kleine methodistische Gemeinde, für die ich mitverantwortlich war. Dort begann für mich die Auseinandersetzung mit Formen des Gottesdienstes und Unterschieden in der Glaubensprägung zwischen lutherischen, methodistischen und pfingstlerischen Einflüssen. Eine sehr spannende Zeit! Nach dem Ende des Dienstes habe ich weiterhin das Projekt "Bäume für die zukunft" geleitet. Leider musste ich das Ende 2006 aufgeben, da es zeitlich nicht mehr zu schaffen war. In Fragen der Öffentlichkeitsarbeit stand ich dem CHW noch bis Anfang 2011 beratend und praktisch zur Seite. Mit dem beginn meiner Prädikantenausbildung innerhalb der Landeskirche habe ich mein Engagement beim CHW schweren Herzens reduieren müssen. |
Freundeskreis Christlicher Mission e.V. (FCM)
Den FCM lernte ich bereits kurz nach meinem ersten Hilfstransport kennen. Dass der Leiter der Organisation einmal mein Schwiegervater werden würden, konnte damals keiner ahnen. Die Zusmmenarbeit zwischen dem CHW und dem FCM beschränkte sich auf die Zeit der Kosovokrise. Allerdings ergaben sich für mich immer wieder Schnittpunkte, besonders nachdem ich 2001 meine spätere Frau, Christina Kaden, näher kennen lernte und so wieder mehr Kontakt zu ihren Eltern hatte. Mit den Jahren wurde der Kontakt zum FCM intensiver. Als sich mein Studium dem Ende zuneigte fragte mich Andreas Kaden, ob ich mir vorstellen könnte, als Praktikant für den FCM zu arbeiten. Da keine Festanstellung in Aussicht war und mich die Arbeit des Vereines schon eine Weile reizte, sagte ich zu. Ich sah hier eine Chance, mich auf dem Feld der Öffentlichkeitsarbeit für Non-Profit- Organisationen und des Eventmanagements weiter zu erproben. Wie das oft so ist habe ich als Praktikant viele Freiheiten gehabt und zum Beispiel die 15-Jahrfeier oder das Straßenfest des Treffpunkt Lebenswert organisiert. Der FCM arbeitet vorrangig mit Partnerwerken in Brasilien und Polen zusammen. Er bietet Kinder- und Familienpatenschaften an und unterstützt Kinderdörfer und Therapiezentren für Mehrfachabhängige und missbrauchte Mädchen. Seit 2005 gibt es in Frankenberg den Treffpunkt "Lebenswert" für sozial Schwache. Meine Aufgaben waren neben der Öffentlichkeitsarbeit ein Teil der Büroorganisation und die Organisation von Veranstaltungen mit 250 bis 300 Besuchern. Am 31. 12. 2006 endete das Praktikum. Seitdem engagiere ich mich ehrenamtlich im FCM und bin seit Januar 2009 Vorstandsmitglied. |

